Gesundheitswissenschaften (B. Sc.)
Warum Gesundheitswissenschaften?
Angesichts der aktuellen Veränderungen im Gesundheitswesen (zunehmende Vielfalt an Versorgungseinrichtungen, geforderter Nachweis von Wirtschaftlichkeit und Effektivität, veränderter Gesundheitsbegriff nach der WHO) wandeln sich die beruflichen Anforderungen für LogopädInnen, PhysiotherapeutInnen und Pflegekräfte.Mit dem Angebot des Studiengangs Gesundheitswissenschaften reagieren wir auf diese Entwicklung in mehrfacher Hinsicht:
1. Wir unterstützen den Weg zur
Akademisierung der Gesundheitsfachberufe. Mit Absolvierung des Studienganges erwerben Sie eine akademische Qualifikation (Bachelor of Science) mit der Möglichkeit der akademischen Weiterqualifikation (Master of Science, Promotion).
2. Die in der Ausbildung erworbenen Fachkenntnisse werden wissenschaftlich eingeordnet und erweitert. Sie erhalten Einblicke in die Therapie- und Pflegeforschung und lernen diese nach wissenschaftlichen Kriterien zu beurteilen.
3. Das Studium hat einen fächerübergreifenden und interdisziplinären Anspruch. Gesundheitswissenschaftliche Fragestellungen werden aus interdisziplinärer Perspektive erörtert, um diesbezügliche Lösungsansätze und Kooperationsmöglichkeiten - auch auf internationaler Ebene - aufzuzeigen.
4. Fragestellungen, wie die nach Grenzen therapeutischer Intervention, Möglichkeiten der Prävention und die Aktivierung patientenspezifischer Ressourcen, bestimmen zunehmend das therapeutische und pflegerische Handeln. Themen im Bereich der Ethik, Medizinsoziologie, Psychosomatik und präventiven Altersmedizin nehmen deshalb in diesem Studiengang einen besonderen Stellenwert ein.
Der Studiengang bildet die Voraussetzung für den Masterstudiengang.
Dieser wiederum ist Grundlage für eine angestrebte Promotion oder eine Forschungs- und Lehrtätigkeit im universiären Bereich.
Studiumsziel
Der Studiengang basiert auf dem Konzept der anwendungsbezogenen und transferbezogenen Lehre.-
Die Studierenden werden dazu befähigt,
• disziplinübergreifend und problemlösungsorientiert mit Gesundheitsfachleuten zu kommunizieren
• Teamleitungsfunktionen und koordinative Tätigkeiten im Gesundheitswesen zu übernehmen
• wissenschafts- und forschungsbezogen zu arbeiten
• über eine pädagogisch-didaktische Qualifikation eine Lehr- oder Seminartätigkeit auszuüben
Der Studiengang bildet die Voraussetzung für den Masterstudiengang.
Dieser wiederum ist Grundlage für eine angestrebte Promotion oder eine Forschungs- und Lehrtätigkeit im universiären Bereich.