Türen öffnen, Zukunft gestalten: Dr. Roy Kühne übernimmt Vorsitz des Kuratoriums der IB Hochschule
Mit dem anstehenden Start des Sommersemesters im neuen Gebäude der IB Hochschule für Gesundheit und Soziales beginnt ein neuer Abschnitt, der gleichermaßen als räumlicher wie inhaltlicher Aufbruch verstanden werden kann. In diese Phase des Neustarts fällt auch die Neubesetzung des Kuratoriumsvorsitzes: Mit Herrn Dr. Roy Kühne übernimmt nun ein erfahrener Gesundheitspolitiker diese zentrale Rolle.
Als ehemaliges Mitglied des Deutschen Bundestags und ausgewiesener Kenner der Physiotherapie sowie der Hilfsmittelversorgung bringt Dr. Kühne genau jene fachliche Perspektive mit, die für moderne, praxisnahe Hochschulentwicklung entscheidend ist. Im Interview spricht er über seine Ziele, Schwerpunktsetzungen und darüber, wie das Kuratorium die Hochschule künftig begleiten und stärken kann.
Einleitender Dank und Ausblick
„Zunächst möchte ich dem bisherigen Kuratorium unter der Leitung von Frau Dr. Bergmann-Pohl ausdrücklich für seine engagierte und verlässliche Arbeit danken – gerade in Zeiten, die für Hochschulen und soziale Bildungseinrichtungen besondere Herausforderungen bereithielten. Auf dieser Grundlage können wir nun weiterarbeiten und neue Impulse setzen.
Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit der Präsidentin, Frau Prof. Hartinger, und dem gesamten Team der IB Hochschule. Gemeinsam wollen wir die Hochschule strategisch weiterentwickeln und ihren Platz im akademischen Alltag weiter stärken.“
Welche Aspekte der Profilbildung der Hochschule möchten Sie besonders stärken und welche Impulse sehen Sie seitens des Kuratoriums?
„Die IB Hochschule verfügt über ein klares Profil in den Gesundheits- und Sozialwissenschaften – insbesondere in der Ausbildung therapeutischer Berufe. Dieses Profil möchte ich weiter ausbauen und im akademischen Alltag noch deutlicher verankern. Die Hochschule soll als wissenschaftlich fundierter, praxisnaher und gesellschaftlich relevanter Bildungsort sichtbar sein.
Das neu aufgestellte Kuratorium, in dem erneut ausgewiesene Expertinnen und Experten aus Politik und Wirtschaft vertreten sind, kann hierzu wichtige Impulse geben. Diese Vielfalt an Erfahrung ermöglicht es uns, Trends frühzeitig zu erkennen, gesellschaftliche Bedarfe zu reflektieren und die strategische Weiterentwicklung der Hochschule gezielt zu unterstützen.“
Wo sehen Sie Chancen für innovative Entwicklungen in Lehre und Forschung und wie kann das Kuratorium solche Prozesse unterstützen?
„Ich sehe große Chancen in der Weiterentwicklung digital-gestützter Lehrformate, in interprofessionellen Ausbildungsmodellen sowie in einer praxisorientierten Forschung zu aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen – etwa in den Bereichen psychische Gesundheit, demografischer Wandel oder Versorgungsinnovationen.
Das Kuratorium kann diese Innovationsprozesse unterstützen, indem es Netzwerke öffnet, Kooperationen mit Partnern aus Praxis, Politik und Wirtschaft vermittelt und durch seine fachliche Expertise strategische Entscheidungen begleitet. So schaffen wir ein Umfeld, in dem neue Ideen entstehen und qualitativ hochwertige Forschung wachsen kann.“
Wie möchten Sie die Außendarstellung und öffentliche Wahrnehmung der Hochschule weiterentwickeln?
„Die IB Hochschule soll künftig noch stärker sichtbar werden – regional, national und in der Fachöffentlichkeit. Wir wollen die hohe Qualität unserer Studiengänge, die Relevanz unserer Forschung und das Engagement unserer Lehrenden klarer kommunizieren. Eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit und eine modernere digitale Präsenz werden dazu beitragen, die Hochschule als wichtige Partnerin im Gesundheits- und Sozialwesen zu positionieren.
Wesentlich ist für mich, deutlicher zu zeigen, welchen Beitrag wir zur Fachkräftesicherung und zur Weiterentwicklung therapeutischer und sozialer Berufe leisten. Gemeinsam mit dem neuen Kuratorium werden wir die öffentliche Wahrnehmung der Hochschule konsequent weiterentwickeln.“
Vielen herzlichen Dank für dieses Interview!
Das Interview mit Dr. Roy Kühne zeigt eindrucksvoll, wie eng politische Gestaltungskraft, wissenschaftliche Entwicklung und gesellschaftliche Verantwortung verbunden sind. Sein langjähriges Engagement in der Physiotherapie- und Hilfsmittelbranche sowie seine Erfahrungen im Bundestag schaffen wichtige Impulse für künftige Projekte in Lehre, Forschung und Transfer.
Mit dem Start des Sommersemesters 2026 im neuen Gebäude im Haus 2 auf dem Gesundheitscampus am ukb wird dieser Aufbruch auch bildlich sichtbar. Die Türen stehen symbolisch offen für neue Wege, Perspektiven und Partnerschaften.
Gemeinsam mit Dr. Kühne und dem neu zusammengesetzten Kuratorium blickt die Hochschule zuversichtlich in eine Zukunft, in der Innovation, Versorgungsqualität und die Weiterentwicklung therapeutischer Berufe eine zentrale Rolle spielen.























