Studierende der IB Hochschule auf dem 1. Gesundheit-Berufe-Tag

23.11.2018

Unter dem Motto "Eure Meinung – Unsere Zukunft. Wir gestalten Gesundheitsberufe" fand am 16. November 2018 der erste Gesundheit-Berufe-Tag in Berlin statt. Die Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Dilek Kolat, lud alle Studierenden und Auszubildenden der Gesundheitsfachberufe ein, um gemeinsam neue Ideen und Strategieansätze für ein zukunftsfähiges Gesundheitssystem zu schaffen.

Studierende der IB Hochschule auf dem 1. Gesundheit-Berufe-Tag

“Es wird oft gesagt, die Gesundheitsberufe seien nicht attraktiv”, sagte die Senatorin in ihrer Eröffnungsrede. “Das stimmt aber nicht. Die Bedingungen sind nicht attraktiv.” Gemeinsam mit den Jugendlichen, so die Senatorin, wolle sie konkrete Vorschläge erarbeiten und Wege finden, diese umzusetzen. Rund 200 Teilnehmende, darunter Studierende der IB Hochschule, definierten im Vorfeld fünf Schwerpunktthemen und entwickelten dazu vor Ort in insgesamt zehn Workshops Problemfelder und Lösungsansätze. Die Themen, die am meisten unter den Nägeln brannten, sind die Ausbildungsbedingungen, fehlende Aufstiegschancen im Beruf, die Qualität der Patientenversorgung, Rahmenbedingungen der Gesundheitsfachberufe und die noch über weite Strecken fehlende interdisziplinäre Zusammenarbeit.

Der Gesundheit-Berufe-Tag ist das erste Forum in Berlin, in dem angehende Pfleger (m/w), Therapeuten (m/w), Diätassistenten (m/w), Hebammen (m/w) und Medizinisch-technische Radiologieassistenten (m/w) gemeinsam über die großen Herausforderungen im Gesundheitswesen diskutieren. Für viele war die Veranstaltung eine erste Gelegenheit einander kennenzulernen und sich auszutauschen. “Wir wissen noch viel zu wenig über die anderen Berufe. Heute habe ich gelernt, dass wir alle mit ähnlichen Problemen kämpfen und es total bereichernd ist, zusammen nach Lösungen zu suchen”, so eine Teilnehmerin.

Zum Abschluss kündigte Dilek Kolat ein Nachtreffen in 2019 an mit dem Ziel, bestimmte Lösungsansätze zu konkretisieren und deren Umsetzung zu bewerten.

Ein Beitrag von Dunja Ewinger, Studentin der Logopädie

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