Gemeinsam erleben und gemeinsam lernen – Spanien interdisziplinär

12.06.2019 3 Studierende der IB Hochschule waren Teilnehmer der COHEHRE Student Conference vom 01.-05. April 2019 in Vic (Spanien)

Wir, das sind Dunja Ewinger, Hatice Tasci und Sharon Peschke, durften nach Auswahl unserer Bewerbungen nach Spanien fliegen und an der internationalen Studierendenkonferenz teilnehmen. Außer uns nahmen noch Studierende aus den Niederlanden, Finnland, Ungarn, Österreich, Belgien, Schweiz, Türkei, Portugal und natürlich Spanien teil. Es waren Gesundheitsfachberufe, wie Logopädie, Ergotherapie, Physiotherapie, aber auch die Krankenpflege, Diätassistenz, Geburtshilfe, Notfall- und Risikomanagement vertreten.

Das übergeordnete Thema war dieses Jahr: Social Inclusion. Alle Teilnehmenden wurden in eine der sechs thematischen Gruppen eingeteilt: Migration, Mental Health, Children with migrant background, Poverty, Social Inclusion, From Disability to Ability. Bereits vor dem Abflug erwarteten uns erste Aufgaben, die uns schon auf das Thema vorbereiten sollten.

Dank unseres frühen Flugs von Berlin-Schönefeld nach Barcelona, hatten wir genügend Zeit uns auf die Auftaktveranstaltung am Abend in Vic vorzubereiten. Untergekommen sind wir in einer Jugendherberge, die uns traditionelle katalanische Speisen in der Kantine servierte. Die Konferenz fand in der Universität Vic statt, wo alle Veranstaltungen wie Keynotes, Worldcafé und Workshops angeboten wurden. Hauptsächlich bestand die Konferenz aber aus den Gruppendiskussionen zum jeweiligen Thema sowie zwei gruppeninternen Exkursionen in Einrichtungen wie z.B. ins Casal Claret, eine Institution für Frauen und Kinder mit Flucht-und/oder Migrationshintergrund oder ins Fundació PiV - ein Kinder-und Jugendheim.

An zwei Tagen gab es auch abendliche Freizeitangebote: eine Stadtführung im Zentrum von Vic und einen Besuch in einer Wurstfabrik, um den Menschen bei der Salami-Herstellung auf die Finger zu schauen. Am Ende der Woche wurde immer intensiver an den Abschlusspräsentationen gearbeitet. Es gab verschiedene Vorträge, Performances und Spiele, die die Zuschauer*innen dazu ermutigten sich mit den behandelten Themen auseinander zu setzen und andere Perspektiven zu erfahren. Ziel der Woche war es, die Probleme und Schwierigkeiten der sozialen Inklusion zu identifizieren und ggf. erste mögliche Lösungsansätze zu präsentieren.

Durch die Studienkonferenz konnten wir unsere eigene Sichtweise erweitern und sensibilisieren. Wir hatten die Möglichkeit die jeweiligen Themen der Konferenz aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Durch den internationalen Austausch zwischen den Studierenden haben wir schnell festgestellt, dass die interdisziplinäre Zusammenarbeit unserer Professuren, aber auch der restlichen Sozialen- und Gesundheitsfachberufen grundlegend wichtig ist.